Hilfskomitee der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD e. V.
Kontakte zur Heimatkirche
Die Evangelische Kirche
A.B. in Rumänien, ist die ehemalige Heimatkirche der Siebenbürger Sachsen
und evangelischen Banater Schwaben. Sie ist seit dem „Exodus“ in den
Jahren 1991- 1992 eine kleine Diasporakirche geworden. Sie zählt
gegenwärtig noch 15.057 Mitglieder in über 250 ehemaligen siebenbürgisch
deutsch - evangelischen Städten und Dörfern. In manchen einst großen
Gemeinden, mit stattlichen Kirchen oder Kirchenburgen, leben heut nur 2-3
Gemeindeglieder. Es sind meist alte Menschen, die eine Aussiedlung nach
Deutschland nicht mehr gewollt, oder geschafft haben.
In den Städten Hermannstadt, Kronstadt, Mediasch, Schäßburg und Bukarest
leben 5119 oder 34% der Gemeindeglieder. Dort gibt es wieder lebendiges
evangelisches Gemeindeleben, das eine starke gesellschaftliche
Ausstrahlung hat.
Es gibt deutsche Schulen in denen rumänisch-orthodoxe Kinder den
evangelischen Religionsunterricht in deutscher Sprache besuchen.
Ein Diakonisches Werk und andere diakonische Initiativen und Einrichtungen
sind mit der Unterstützung des Diakonischen Werkes der EKD und deren
Gliedkirchen, durch Förderung des Bundesministeriums des Innern und
anderer Förderer gegründet worden. Das Hilfskomitee und das Sozialwerk der
Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen haben ihrerseits zur
Unterstützung der dortigen Einrichtungen beigetragen.
Das Theologische Institut kann mit Unterstützung der Theologischen
Fakultäten aus München, Wien und Basel sowie aus zahlreichen privaten
Initiativen weitergeführt werden. Der Initiative eines Freundeskreises ist
die Gründung einer Evangelische Akademie zu verdanken, welche die neuen
gesellschaftlichen Fragen multikulturell und interkonfessionell
theologisch zu bedenken sich zur Aufgabe gemacht hat.
Im Wirkungsbereich der Heimatkirche sind dem Hilfskomitee neue Aufgaben
erwachsen. Dabei wird Folgendes wahrgenommen :
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Ständige Kontakte zur Kirchenleitung und auf Wunsch Vermittelung ihrer Anliegen an Dritte.
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Kontakte zu den diakonischen Einrichtungen verbunden mit ideellen und finanziellen Hilfen
-
Hilfen an Einzelgemeinden und Einzelpersonen in den Gemeinden.
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Unterstützung der Altenheime, des landeskirchlichen Schülerwohnheimes, des Theologischen Institutes, sowie des Tagungs- und Erholungszentrums „Elimheim“ in Michelsdorf.