Deutsch-Baltischer
Kirchlicher Dienst e.V.
Aufgaben
Kirchliche
Hilfen, medizinische Hilfen und diakonisch-humanitäre Hilfen werden durch
den Girgensohn-Fond (Baltikumhilfe), verwaltet von Pastor i.R. Claus von
Aderkas, Bremen, wahrgenommen. Die für Estland bestimmten Spenden werden
vom Girgensohn-Fond an eine eigene Kasse weitergegeben, die bis 1999 von
Propst Burchard Lieberg und seit 2000 von Pastor i.R., Jörn Schneider,
Lüneburg, verwaltet wird. Die eingehenden Spenden werden dem ausdrücklich
vermerkten Wunsch der Spender entsprechend ihrem Zweck zugeführt.
Kirchliche Hilfen betreffen die Motorisierung von Landpastoren und
KFZ-Ersatzbeschaffung, Unterstützung der Sonntagsschularbeit, von
Jugendfreizeiten und Müttererholung. Medizinische Hilfen betreffen
erbetene spezielle Medikamente, medizinische Instrumente, Rollstühle und
Gehhilfen, Dekubitus-Matratzen, Hörgeräte, Zahnarztausstattungen und
Transport von Krankenhausbetten, in Einzelfällen auch Beihilfen zu
Operationskosten. Diakonisch-humanitäre Hilfen werden kinderreichen
Familien, Alleinerziehenden und Waisenhäusern übermittelt sowie
vereinsamten alten und kranken Menschen mit unzureichenden Minirenten,
ebenso der Straßenkinder-Betreuung und Suppenküchen in den Großstädten.
weitere Aufgaben
Die regionalen Stellen des kirchlichen Dienstes fördern Hilfsmaßnahmen, die aus ihrer Region für die baltischen Länder entstehen. Die mitarbeitenden Pastoren beteiligen sich in Gottesdiensten und Andachten an deutschbaltischen Tagungen und helfen bei der seelsorgerlichen Betreuung der Deutschen in den baltischen Ländern. Einige sind - wie auch Kirchenmusiker und Vertreter deutschbaltischer Organisationen und Familienverbände - Kontaktpersonen für die Kirchen in Deutschland zu den evangelischen Kirchen in den baltischen Ländern. Häufig sind die Vertreter des kirchlichen Dienstes Berater für kirchliche Studienreisen aus Deutschland nach Estland und Lettland.